Projekt
Laufzeit: 01.03.2023 – 31.05.2026
Die Kooperation für Flüchtlinge in Brandenburg (KFB) möchte mit dem Netzwerkprojekt die Aufnahmebedingungen von geflüchteten Menschen in Brandenburg verbessern. Erreicht werden soll ein Paradigmenwechsel, sodass geflüchtete Menschen zukünftig möglichst von Anfang an in privaten Wohnungen leben und am gesellschaftlichen Leben teilhaben können.
Projektangebote:
- Maßnahmen zur Verbesserung der Unterbringungs- und Wohnbedingungen für geflüchtete Menschen u. a. durch
- Unterstützung individueller Wohnungsunterbringung
- Entwicklung von regionalen Strukturen zur Schaffung von mehr geeignetem Wohnraum
- Erprobung und modellhafte Etablierung einer „Unabhängigen Beschwerdestelle Wohnen“
- Aufklärung über Wohnrechte für geflüchtete Menschen
- Stärkung der regionalen und landesweiten Vernetzung und Lobbyarbeit
- Konzeptentwicklung und Implementierung geeigneter Wohnformen für psychisch schwerbelastete geflüchtete Menschen
- Wissenschaftliche Begleitung, Veröffentlichung und Diskussion der Projekterkenntnisse
- Erstorientierung und Sozialberatung für geflüchtete Menschen
- Qualifizierungsprogramm für die Migrationssozialarbeit im gesundheitlichen und psychosozialen Bereich
- Förderung der gesellschaftlichen Akzeptanz von geflüchteten Menschen in Brandenburg
Einen umfassenden Projekt-Überblick finden Sie auch in unserem VASiB-Projekt-Booklet (PDF).
Von „Unterbringung“ zu „Wohnen“
Strategiegruppe Wohnen
Die „Strategiegruppe Wohnen“ ist ein Bündnis aus Vertreter*innen von Vereinen, Beratungsstellen, Initiativen, Selbstorganisationen, der Wissenschaft, der Kommunalpolitik und der Zivilgesellschaft aus den unterschiedlichen Landkreisen des Landes Brandenburg. Die Mitglieder der Gruppe fordern eine langfristige Abkehr vom Prinzip der Massenunterbringung von Menschen und ein Bekenntnis zur Wohnungsunterbringung von Schutzsuchenden. Die Strategiegruppe trifft sich regelmäßig (in der Regel online), um sich über aktuelle Problemlagen sowie Best Practices in einzelnen Kommunen auszutauschen, voneinander zu lernen und gemeinsame Aktionen zu entwickeln. Sie tagt regelmäßig in offenen Sitzungen.
Bei Interesse an Mitgestaltung oder wenn Sie über die weiteren Termine informiert werden möchten, können Sie sich gerne an uns wenden. E-mail: info@fluechtlingsrat-brandenburg.de
10 Handlungsempfehlungen der Strategiegruppe Wohnen
Zum Abschluss des VASiB-Projekts (Verbesserung der Aufnahmebedingungen Schutzsuchender in Brandenburg) veröffentlicht die Strategiegruppe Wohnen Handlungsempfehlungen an Kommunen, Wohnungsunternehmen und Politik. Gefordert werden unter anderem
- eine aktive kommunale Wohnraumpolitik zum Ausbau bezahlbaren Wohnraums,
- Wohnungsunterbringung als Regelfall – ggf. Umbau von Gemeinschaftsunterkünften in reguläre Wohnungen,
- unabhängige Beschwerdestrukturen,
- ein Ende diskriminierender Vergabepraxen und existenzgefährdender Gebühren oder gar Räumungsdrohungen.
Unterstützung regionaler Initiativen (landesweit)
Zwei Referenten von KommMit-PSZ möchten regionale Initiativen unterstützen die Wohnbedingungen für geflüchtete Menschen in Brandenburg zu verbessern. Durch die Einrichtung runder Tische und lokaler Austauschforen sollen Erfahrungen und Best-Practice zusammengetragen werden, um daraus Strategien für die Verbesserung der Unterbringung zu entwickeln. Ziel ist es, eine zivilgesellschaftliche Beteiligung an der Ausgestaltung der Unterbringung auf Landkreisebene zu erreichen.
Kontakte:
Luca Schubert
Referent zur Unterstützung regionaler Initiativen
(zuständig für P, PM, HVL, OHV, BAR, PR, OPR, UM, BRB)
Telefon: 0176 73227255
E-mail: l.schubert@kommmit.eu
Joshua Spieker
Referent zur Unterstützung regionaler Initiativen
(zuständig für CB, FF, LDS, MOL, TF, EE, LOS, SPN)
Telefon: 0159 06156195
E-mail: j.spieker@kommmit.eu
Konzeptentwicklung und Implementierung besonderer Wohnformen für psychisch schwer belastete Geflüchtete
KommMit-PSZ entwickelt im Rahmen des Projekts ein Konzept für besondere Wohnformen für psychisch schwer belastete geflüchtete Menschen, das in brandenburger Städten und Landkreisen implementiert werden soll.
Kontakt:
E-mail: wohnen@kommmit.eu
Unser Angebot richtet sich an alle Landkreise und Städte des Landes Brandenburg.
Informationsvermittlung zu Wohnrechten und Auszug durch ausgebildete Multiplikator*innen (landesweit)
Ausgebildete Multiplikator*innen aus den Communities informieren Bewohner*innen proaktiv über ihre Rechte des Auszugs aus Gemeinschaftsunterkünften. Hierzu werden mehrsprachige Informationsmaterialien an die Bewohner*innen verteilt und bei Bedarf an entsprechende Fachberatungsstellen verwiesen.
Kontaktvermittlung über:
E-mail: info@fluechtlingsrat-brandenburg.de
Abschlussbericht der Multiplikator:innen
Im Rahmen des Projektes besuchten Multiplikator:innen regelmäßig Gemeinschaftsunterkünfte in Brandenburg. Ziel der aufsuchenden Arbeit war es, geflüchtete Menschen direkt vor Ort über ihre Rechte im Kontext der Unterbringung zu informieren sowie aktuelle Problemlagen und Lebensbedingungen in den Unterkünften zu dokumentieren. Ihr Abschlussbericht Multiplikator_innen zeigt strukturelle Problemlagen auf und ihre Erfahrungen verdeutlichen, dass menschenwürdige Unterbringung sowie gesellschaftliche Teilhabe und Integration langfristig nur durch dezentrale Unterbringung in privatem Wohnraum gewährleistet werden können.
Unabhängige Beschwerdestelle Wohnen in Ostprignitz-Ruppin
Bei Unzufriedenheit mit den Zuständen im Übergangswohnheim oder in Übergangswohnungen können Bewohner*innen sich an die Beschwerdestelle von ESTAruppin wenden.
Standort Neuruppin
Offene Sprechstunde (ohne Termin):
Dienstag und Donnerstag, 10-16 Uhr
Karl-Marx-Str. 98/99, 16816 Neuruppin
Standort Wittstock (Dosse)
Offene Sprechstunde (ohne Termin):
Mittwoch: 10-16 Uhr
Standort: Gröperstr. 20, 16909 Wittstock (Dosse)
Kontakte:
Sven Jüppner
Telefon: 0171 2264356
E-mail: s.jueppner@estaruppin.de
Christoph Skibbe:
Telefon: 01520 4178 654
E-mail: c.skibbe@estaruppin.de
Zum Flyer von ESTAruppin.
Auszugs- und Umzugsberatung in Ostprignitz-Ruppin
ESTAruppin berät, stärkt und begleitet geflüchtete Menschen, insbesondere vulnerable Personen, bei der Suche nach eigenem Wohnraum.
Standort Neuruppin:
Telefonische Erreichbarkeit (zur Terminvergabe):
Montag bis Donnerstag, 9-16 Uhr
Karl-Marx-Str. 98/99, 16816 Neuruppin
Kontakte:
Sven Jüppner
Telefon: 0171 2264356
E-mail: s.jueppner@estaruppin.de
Christoph Skibbe
Telefon: 01520 4178 654
E-mail: c.skibbe@estaruppin.de
Zum Flyer von ESTAruppin.
Beratung rund um Unterbringung und Wohnen in Barnim
Die Hoffnungstaler Stiftung Lobetal berät, stärkt und begleitet im Landkreis Barnim Menschen mit Migrations- und Fluchthintergrund zu Themen rund um Unterbringung und Wohnen. Es werden Einzelberatungen und Informationsveranstaltungen angeboten.
Standort Bernau:
Orionstr. 10, 16321 Bernau bei Berlin
Kontakt:
Cordula Kunze
Telefon: 0151 64023333
E-mail: c.kunze@lobetal.de
Standort Eberswalde:
Frankfurter Allee 64, 16227 Eberswalde
Kontakt:
Sylvia Kegel
Telefon: 03334 279996
E-mail: s.kegel@lobetal.de
Wissenschaftliche Projektbegleitung und Forschung
- Forschungsmethodische Beratung in den anderen Teilprojekten
- Aufbereitung sozialwissenschaftlicher Erkenntnisse für den Transfer
- Eigene ungleichheitsreflektierende Untersuchungen zu den Gelingens- und Misslingensbedingungen dezentraler Wohnungsunterbringung in Brandenburg
- Subjektorientierte Analyse zur salutogenetischen Bedeutung von privatem Wohnraum für Schutzsuchende
- Analyse der Dynamiken zwischen Wohnen und anderen Integrationsdimensionen wie Gesundheit, Bildung, Arbeit und Mobilität
- Analyse der spezifischen Herausforderungen und Chancen der Wohnunterbringung in ländlichen Räumen
- Identifizierung von Promising Practices privater Wohngelegenheiten im Verhältnis zu längerfristigen Bleibeperspektiven und regionalen Entwicklungsperspektiven.
- Veröffentlichung von Projektergebnissen für Fachöffentlichkeit und Wissenschaft.
Zur Webseite des Forschungsprojektes.
Kontakt:
Prof. Dr. Birgit Behrensen
Lotta Schwedler
Telefon: 0355 5818433
E-mail: Birgit.Behrensen@b-tu.de
BTU Cottbus-Senftenberg
Fakultät 4 – Soziale Arbeit, Gesundheit und Musik
Fachgebiet Soziologie für die Soziale Arbeit
Lipezker Str. 47, 03048 Cottbus
Erstorientierung & Sozialberatung
Telefonische Erst- und Verweisberatung
Der Flüchtlingsrat Brandenburg bietet für geflüchtete Menschen Beratende und Engagierte eine landesweite telefonische Erst- und Verweisberatung an. Es wird zu Fragen informiert, die für in Brandenburg lebende geflüchtete Menschen relevant sind und die Informationen werden darüber hinaus an Projektpartner*innen, Fachberatungsdienste, Regeldienste, Beratungsstellen, Fachanwält*innen und psychosoziale Dienste weitergeleitet.
Montag, Dienstag & Donnerstag, 10–13 Uhr
Telefon: 0331 716499
Außerhalb dieser Sprechzeiten sind wir per E-Mail erreichbar:
E-mail: info@fluechtlingsrat-brandenburg.de
Beratungsangebote vor Ort finden Sie in unserem Adressbuch.
Erstorientierung und soziale Beratung
Durch Informationsvermittlung und Beratung zu Erstorientierung, Wertevermittlung und sozialen Themen wollen wir Menschen mit Flucht- und Migrationshintergrund, insbesondere in den strukturschwachen Regionen Brandenburgs, unterstützen. Wir informieren und beraten zu Themen rund um
- Unterbringung und Wohnen,
- Soziale und Gesundheitliche Versorgung,
- Zugang zu Sprachkursen, Bildungsangeboten, Arbeit, Partizipation und Rechten
Wir identifizieren Bedarfe und Probleme systematisch und vermitteln Betroffene an entsprechende Fachberatungsdienste (FBDs), Migrationsberatungen für erwachsene Zuwanderer (MBEs), Jugendmigrationsdienste (JMDs) sowie an Behörden und Versorgungsstrukturen weiter.
Standorte der Erstorientierung und sozialen Beratung:
Bernau
(Hoffnungstaler Stiftung Lobetal)
Orionstr. 10
16321 Bernau
Kontakt:
Cordula Kunze
Telefon: 015164023333
E-mail: c.kunze@lobetal.de
Beratung nur nach vorheriger Terminvereinbarung
Doberlug-Kirchhain
(KommMit-PSZ)
Begegnungszentrum Fachwerkhaus
c/o KommMit-PSZ
Kirchstraße 5
03253 Doberlug-Kirchhain
Telefon: 0176 85974358
E-Mail: EAE@kommmit.eu
Termine nur nach vorheriger Terminvereinbarung
Eberswalde
(Hoffnungstaler Stiftung Lobetal)
Frankfurter Allee 64
16227 Eberswalde
Kontakt:
Sylvia Kegel
Telefon: 03334 279996
E-mail: s.kegel@lobetal.de
Beratung nur nach vorheriger Terminvereinbarung
Eisenhüttenstadt
(KommMit-PSZ)
Evangelische Friedenskirchgemeinde
c/o KommMit-PSZ
Robert-Koch-Straße 37
15890 Eisenhüttenstadt
Telefon: 0176 45920207
E-Mail: EAE@kommmit.eu
Offene Beratung:
Di. & Do. von 10.30 – 15 Uhr
Hennigsdorf
(Ev. Kirchenkreis Oberes Havelland)
Fabrikstr. 10
16761 Hennigsdorf
Kontakte:
Simone Tetzlaff, Raum 308
Telefon: 03302222918
E-mail: asylberatung.hennigsdorf@gmx.de
Kirstin Neumann, Raum 212
Telefon: 0160 56 33 193
E-mail: ohv.asylberatung@gmail.com
Offene Beratung:
Di. & Do. von 10 – 12 Uhr
Neuruppin
(ESTAruppin)
Karl-Marx-Str. 98/99
16816 Neuruppin
Kontakt:
Moritz Tonio v. Hammerstein
Telefon: 0151 577 97 213
E-mail: m.v.hammerstein@estaruppin.de
Beratung nur nach vorheriger Terminvereinbarung
Wünsdorf
(KommMit-PSZ)
c/o KommMit-PSZ
Wünsdorfer Platz 13
15806 Zossen
Telefon: 0176 85974358
E-Mail: EAE@kommmit.eu
Offene Beratung:
Di. & Do. von 10.30 – 15 Uhr
Informationsverteiler
Der Flüchtlingsrat Brandenburg bietet verschiedene Verteiler an, die sich sowohl an eine breitere, fluchtpolitisch interessierte Öffentlichkeit als auch an hauptamtliche Berater*innen in Brandenburg richten. Er informiert über die Themen Flucht und Asyl, aktuelle Debatten in Brandenburg und auf Bundesebene sowie über anstehende Termine.
Bei Interesse können wir Sie gerne in den Info-Verteiler aufnehmen. Schicken Sie uns einfach eine kurze Mail an info@fluechtlingsrat-brandenburg.de (Betreff: Aufnahme Info-Verteiler).
Förderung gesellschaftlicher Akzeptanz
Förderung des Dialog zwischen geflüchteten Menschen und der Aufnahmegesellschaft
Der Kirchenkreis Wittstock-Ruppin entwickelt im Rahmen seiner Arbeitsstelle für Evangelische Erwachsenenbildung in Kooperation mit geflüchteten Menschen verschiedene Formate, die die gesellschaftliche Akzeptanz der Aufnahmegesellschaft und die Sensibilisierung der lokalen Bevölkerung für Geflüchtete stärkt:
Erzählcafé: Über das Biographische Erzählen kommen Menschen, die sich einander als fremd wahrnehmen, miteinander ins Gespräch.
Wanderkino: In unregelmäßigen Abständen werden themenspezifische Kinoabende überall in der Region angeboten. Die ausgewählten Filme setzen sich mit den Themen Flucht und Migration, Fluchtgründe, Erfahrungen im neuen Land, Wünsche und Hoffnungen von geflüchteten Menschen sowie Erfahrungen von Diskriminierung und Rassismus auseinander. Den Filmvorführungen folgen Gespräche mit Expert*innen.
Nachbarschaftsgespräche: Gemeinsam mit geflüchteten Menschen werden niedrigschwellige Gesprächssettings entwickelt, um mit der ländlichen Bevölkerung ins Gespräch zu kommen.
Digitale Veranstaltungen: Brandenburgweit werden digitale Veranstaltungen angeboten, die zum Gespräch einladen, um über aktuelle Fragestellungen zu Menschenrechten von geflüchteten
Menschen den Herausforderungen, sich im neuen Land zu orientieren und anzukommen, Diskriminierung und Alltagsrassismus sowie zu den Bedingungsfaktoren für eine gelingende Integration zu diskutieren.
Kontakt:
Kirchenkreis Wittstock-Ruppin
Arbeitsstelle für Ev. Erwachsenenbildung
Rudolf-Breitscheidstr. 38
16816 Neuruppin
Christiane Schulz
Telefon: 0160 6701818
E-mail: christiane.schulz@gemeinsam.ekbo.de
Sensibilisierung für die Belange von Menschen mit Fluchterfahrung
Mit kritischem Blick sensibilisiert der Flüchtlingsrat Brandenburg in seiner Öffentlichkeitsarbeit für die aktuelle Aufnahmesituation von geflüchteten Menschen in den verschiedenen Landkreisen. Er informiert über die vielfältige Arbeit im Netzwerk und die dort gewonnenen Einsichten und Erkenntnisse. Mit verschiedenen thematischen Informationsveranstaltungen richtet er sich an die breite interessierte brandenburgische Öffentlichkeit und bietet dabei auch Raum für konstruktiven Meinungsaustausch. Er trifft sich zudem laufend mit Geflüchteten-Selbstorganisationen und lokal engagierten Initiativen zum Wissenstransfer und Erfahrungsaustausch und trägt deren Problemperspektiven in fachpolitische Gremien und Arbeitskreise hinein.
Bei Interesse an Kontaktaufnahme:
E-mail: info@fluechtlingsrat-brandenburg.de
Wahlprüfsteine 2024
Die gesellschaftlichen und sozialen Folgen der aktuellen Unterbringungspolitik sind verheerend. Daher sind wir als Kooperation für Flüchtlinge in Brandenburg (KFB) davon überzeugt, dass ein Strategie- und Paradigmenwechsel dringend nötig ist. Die nächste Landesregierung muss dafür konkrete Maßnahmen zur Schaffung von bezahlbarem Wohnraum ergreifen und sicherstellen, dass geflüchtete Menschen gleichberechtigten Zugang zum regulären Wohnungsmarkt erhalten.
Vor diesem Hintergrund haben wir als KFB Wahlprüfsteine zur Landtagswahl 2024 eingereicht. Sie sollen dazu beitragen, die Positionen der einzelnen Parteien zum Thema (dezentrale) Unterbringung und Versorgung von geflüchteten Menschen in Brandenburg klarer herauszuarbeiten und ihre zukünftige politische Arbeit daran zu messen. Angefragt wurden alle Parteien, die sich im Vorfeld auf ein gemeinsames Verfahren verständigt haben – SPD, CDU, DIE LINKE, Bündnis 90/Die Grünen, FDP und Freie Wähler. Geantwortet haben SPD, CDU, DIE LINKE, Bündnis 90/Die Grünen und FDP.
2015*Remembered
Die Erinnerung an diese Zeit ist verbunden mit starken Momenten der Selbstermächtigung geflüchteter Menschen
und gelebter praktischer Solidarität vonseiten der Aufnahmegesellschaft – aber auch der Persistenz stigmatisierender Ausschlussstrukturen sowie unerbittlichen Backlashs.
2015*remembered porträtiert verschiedene persönliche Perspektiven aus Brandenburg auf den „Sommer der Migration“ im Jahr 2015.
Dazu gehört auch ein kritischer Blick auf die Situation heute – 10 Jahre später – und der Versuch, einen Blick in die Zukunft zu wagen.
Alle Videos, Zitate, Texte und weiterführende Informationen finden Sie hier. Viel Spaß beim Zuhören, Lesen und Lernen!
Qualifizierungsprogramm
Fallcoaching für Fachberatungsdienste
Praxisanleitung und Fallcoaching für Fachberatungsdienste der Migrationssozialarbeit (FBD)
Die KFB-Mitarbeiter*innen bieten Mitarbeiter*innen der FBD Unterstützung bei der Identifizierung und Beratung von psychisch beeinträchtigten Klient*innen an (Fallcoaching). Das psychologische Fallcoaching umfasst ein psychologisches Clearing, die Anbindung an Diagnostik und Behandlung, Krisen- und Notfallintervention sowie Klinikeinweisungen.
Das sozialarbeiterische Coaching berät zur Feststellung von sozialen und verfahrensrechtlichen Bedarfen, zu sozialrechtlichen und verfahrensrechtlichen Abhilfemöglichkeiten und zur Umsetzung von sozialen und verfahrensrechtlichen Zielen.
Bei Bedarf werden auch Teamschulungen für die Mitarbeiter*innen der FBDs vor Ort oder online zu Grundlagenkenntnissen für die Beratungspraxis angeboten.
Bei Rückfragen und Interesse an der Teilnahme an einem Fallcoaching wenden Sie sich bitte an:
Margarete Misselwitz (Projektkoordination)
Telefon: 030 98353731
E-mail: m.misselwitz@kommmit.eu
KommMit für Migrant:innen und Geflüchtete e.V. (KommMit)
Psychosoziales Zentrum für Geflüchtete in Brandenburg (PSZ)
Darwinstr. 17
10589 Berlin
Web: www.kommmit.eu
Plattform für Fachberatungsdienste MSA im Land Brandenburg
Zur Vernetzung und Qualifizierung organisiert die KFB regelmäßig allgemeine Treffen der FBD-Mitarbeiter*innen, bei denen insbesondere Beratungsstrategien
für geflüchtete Menschen besprochen werden.
Zudem werden von der KFB Arbeitsgruppentreffen mit FBD-Mitarbeiter*innen initiiert, in denen ein vertiefter themenspezifischer Austausch stattfindet und gemeinsame Konzepte oder Modelle erarbeitet werden, die dann nach außen kommuniziert werden.
Bei Rückfragen und Interesse an der Teilnahme an einem Vernetzungstreffen wenden Sie sich bitte an:
Margarete Misselwitz (Projektkoordination)
Telefon: 030 98353731
E-mail: m.misselwitz@kommmit.eu
KommMit für Migrant:innen und Geflüchtete e.V. (KommMit)
Psychosoziales Zentrum für Geflüchtete in Brandenburg (PSZ)
Darwinstr. 17
10589 Berlin
Web: www.kommmit.eu
Fortbildungsreihe
Die „Kooperation für Flüchtlinge in Brandenburg“ (KFB) bietet für Mitarbeiter*innen der Fachberatungsdienste der Migrationssozialarbeit sowie für die unterbringungsnahe Migrationssozialarbeit und andere interessierte Akteure im Land Brandenburg eine kostenlose Fortbildungsreihe zur psychosozialen Versorgung und Beratung im Asylverfahren von besonders schutzbedürftigen Geflüchteten an.
Hier geht es zum Programm
